Glossar

Hier finden Sie zentrale Begriffe aus der Welt der Zeitungen und ihrer Vermarktung – von Print bis Digital. Fehlt ein Begriff? Schreiben Sie uns: info@die-zeitungen.de

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  • 4K Video

    Auflösungsstandard für hochauflösendes Bewegtbild, relevant für die Produktion und Ausspielung digitaler Video-Werbung auf Websites, Apps, E-Paper und Connected-TV-Umfeldern.

  • 8K Video

    Sehr hochauflösender Video-Standard mit besonders hoher Detailtiefe, relevant für High-End-Produktionen und zukünftige Ausspielkanäle.

  • Abdruckhöhe

    Die tatsächlich gedruckte Höhe einer Anzeige in Millimetern. Sie bildet zusammen mit der Spaltenzahl die Grundlage für die Preisberechnung im Print.

  • Abonnement

    Regelmäßiger, im Voraus bezahlter Bezug einer Zeitung, Zeitschrift oder eines digitalen Medienangebots.

  • Abonnement-Zeitung, regionale

    Tageszeitung mit klar abgegrenztem regionalem Verbreitungsgebiet, deren Vertrieb überwiegend über Abonnements erfolgt.

  • Abonnementauflage

    Gesamtzahl der Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift, die regelmäßig an zahlende Abonnent*innen ausgeliefert werden.

  • Ad Impressions

    Anzahl der Werbemittel-Einblendungen („Views“), ausgelöst durch eine Anfrage einer Nutzer*in und bereinigt um Non-Human-Traffic.

  • Ad Server

    Plattform zur Verwaltung, Optimierung und Analyse digitaler Werbekampagnen inklusive Reporting-Funktionen.

  • Ad Slot

    Definierter Platz auf einer Website, in einer App oder im E-Paper, in dem digitale Werbemittel ausgespielt werden.

  • Ad-Bundle / High-Impact-Ad-Bundle

    Kombination standardisierter Display-Werbeformate. High-Impact-Bundles erweitern Standard-Bundles um großformatige Premium-Werbemittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit.

  • AE-Rabatt (Annoncen-Expedition-Provision)

    Oft als Agenturprovision bezeichnet, ist ein Preisnachlass von in der Regel 10-15 % des Brutto-Auftragsvolumens. Er wird von Medienunternehmen (Verlage, TV, Radio) an Werbeagenturen gewährt, die Anzeigenplätze vermitteln, druckfertige Unterlagen liefern und das Ausfallrisiko bei Zahlungen tragen.

  • Affiliate-Marketing

    Erfolgsbasiertes Marketingmodell, bei dem Publisher für vermittelte Verkäufe oder Leads vergütet werden.

  • AGMA (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V.)

    Zusammenschluss von Medienhäusern, Agenturen und Werbungtreibenden zur Erhebung von Reichweiten- und Nutzungsdaten als Grundlage der Mediaplanung.

  • Akzeptanz

    Grad, zu dem ein Angebot, eine Marke oder eine Werbeaussage von der Zielgruppe angenommen wird.

  • Anlieferungstermin

    Stichtag, bis zu dem Anzeigen- oder Beilagenunterlagen für eine bestimmte Ausgabe vorliegen müssen.

  • Anschnitt

    Gestaltungselemente, die bis an den Rand einer gedruckten Seite reichen. Sie erhöhen den Produktionsaufwand und können preislich gesondert berechnet werden.

  • Anzeigen-Abschluss

    Rahmenvereinbarung über ein festgelegtes Anzeigenvolumen innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit Preis- oder Mengenrabatten.

  • Anzeigen-Auftrag

    Vertragliche Vereinbarung zwischen Inserent*in und Verlag über die Veröffentlichung einer Anzeige.

  • Anzeigen-Schlusstermin

    Letzter Termin zur Annahme von Anzeigenaufträgen für eine bestimmte Ausgabe.

  • Anzeigenblatt

    Kostenlos verteiltes Printmedium mit hohem Anzeigenanteil und geringer redaktioneller Tiefe.

  • Anzeigenpreis

    Preis für die Veröffentlichung einer Anzeige gemäß der jeweils gültigen Preisliste eines Verlages.

  • Anzeigenpreis-Berechnung

    Berechnung des Anzeigenpreises anhand von Spaltenzahl, Anzeigenhöhe, Millimeterpreis und eventuellen Zuschlägen.

  • Anzeigenspalte

    Senkrechte Gliederung einer Zeitungsseite, die als Maßeinheit für Anzeigen dient.

  • Anzeigenstrecke

    Eine Insertion von vier, sechs oder acht hintereinander liegenden Anzeigenseiten.

  • Anzeigenteil

    Teil einer Zeitung, der überwiegend der Veröffentlichung von Anzeigen vorbehalten ist.

  • AR-Filter

    Digitale Effekte in Kamera-Apps, die virtuelle Elemente wie Produkte oder Animationen in reale Umgebungen einblenden.

  • AR-Umgebungen

    Erweiterte Realitäten, in denen digitale Inhalte mit der physischen Welt kombiniert werden.

  • Attention Metrics / Aufmerksamkeitsmetriken

    Kennzahlen zur Messung der tatsächlichen Aufmerksamkeit für Inhalte oder Werbung, z. B. aktive Sichtzeit, Interaktionen oder Leseintensität. Sie ergänzen klassische Reichweitenkennzahlen um qualitative Wirkungsaspekte.

  • Auflage, gedruckte

    Gesamtzahl der gedruckten Exemplare abzüglich der Makulatur.

  • Auflage, verbreitete

    Verkaufte Auflage zuzüglich kostenlos abgegebener Exemplare.

  • Auflage, verkaufte

    Summe aus Abonnement-, Einzel- und sonstigem Verkauf.

  • AVOD (Advertising-Based Video on Demand)

    Werbefinanziertes Streaming-Modell mit kostenfreiem Zugang für Nutzer*innen.

  • Ballungsraum

    Region mit hoher Bevölkerungsdichte und überdurchschnittlicher wirtschaftlicher und konsumrelevanter Bedeutung. Ballungsräume spielen eine zentrale Rolle in der regionalen und nationalen Mediaplanung.

  • Basis

    Umfang einer Stichprobe, also die Anzahl der tatsächlich durchgeführten und ausgewerteten Interviews oder Messungen.

  • Basisauflage

    Die Auflage, auf deren Grundlage digitale KPIs (z. B. Öffnungen, Sessions, Verweildauer) gemessen und berechnet werden.

  • BDZV (Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e. V.)

    Spitzenverband der Zeitungs- und Digitalpublisher in Deutschland und Interessenvertretung der Branche gegenüber Politik und Wirtschaft.

  • Beachtungswert

    Prozentualer Anteil der Leser*innen, die eine Anzeige wahrgenommen oder bewusst registriert haben. Wird häufig durch Copytests ermittelt.

  • Beihefter

    In Zeitschriften oder Zeitungen eingeheftete Sonderdrucke mit werblichem Inhalt.

  • Beilage

    Zusätzliche Werbedrucksache oder digitaler Prospekt, der einer Zeitung oder einem E-Paper beigefügt wird.

  • Beilagen- bzw. Prospektöffnungen

    Anzahl der Öffnungen digitaler Beilagen oder Prospekte im E-Paper.

  • Bekanntheitsgrad

    Maß dafür, wie bekannt eine Marke, ein Produkt oder ein Medium innerhalb einer Zielgruppe ist. Unterschieden wird zwischen gestütztem und ungestütztem Bekanntheitsgrad.

  • Beleg

    Nachweis über die ordnungsgemäße Veröffentlichung einer Anzeige oder Beilage, z. B. durch Zeitungsexemplare oder digitale Screenshots.

  • Berliner Format

    Gängiges Zeitungsformat mit einer Seitengröße von ca. 470 × 315 mm.

  • best4planning (b4p)

    Markt-Media-Studie zur strategischen Mediaplanung, die Konsum-, Besitz- und Dienstleistungsmärkte abbildet.

  • Bias

    Systematische Verzerrung von Untersuchungsergebnissen durch methodische Fehler oder äußere Einflüsse.

  • Blattbreite

    Anzeige, die über die gesamte Breite des Satzspiegels läuft, unabhängig von ihrer Höhe.

  • Blatthöhe

    Anzeige, die die komplette Höhe des Satzspiegels einnimmt, unabhängig von ihrer Spaltenzahl.

  • Brand Placement

    Strategisches Einbinden von Marken, Produkten oder akustischen Markenelementen (z. B. Soundlogos) in Inhalte.

  • Brand Safety

    Maßnahmen zur Sicherstellung, dass Werbung ausschließlich in markenkonformen und geeigneten redaktionellen Umfeldern ausgespielt wird.

  • Brutto-Reichweite

    Summe aller erzielten Kontakte eines Werbeträgers oder einer Kampagne, ohne Berücksichtigung von Überschneidungen.

  • Buntfarbe

    Jede Druckfarbe außer Schwarz, z. B. Schmuckfarben oder Grundfarben im Mehrfarbdruck.

  • Chiffre-Anzeige

    Anzeige ohne Nennung des Auftraggebers. Rückmeldungen erfolgen über eine Kennziffer an den Verlag.

  • Cicero

    Maßeinheit im typographischen Punktsystem: Ein Cicero entspricht 12 Punkt, das ist eine häufig benutzte Schriftgröße für die erste Zeile bei Fließsatzanzeigen. Der Großbuchstabe ist 4,5 mm hoch.

  • Click-Through-Rate (CTR)

    Prozentualer Anteil der Nutzer*innen, die nach einer Werbemittel-Einblendung auf das Werbemittel klicken.

  • Client-Side Tagging / Pixel Tracking

    Tracking-Methode, bei der JavaScript-Tags oder Pixel im Browser der Nutzer*innen geladen werden, um Impressionen und Interaktionen zu messen.

  • Cluster-Analyse

    Statistisches Verfahren zur Gruppierung von Personen mit ähnlichen Merkmalen in homogene Segmente.

  • Consent Management Platform (CMP)

    Technisches System zur Einholung, Verwaltung und Dokumentation von Nutzereinwilligungen gemäß Datenschutzvorgaben.

  • Contextual Targeting

    Ausspielung von Werbung auf Basis des redaktionellen Umfelds und der Inhalte einer Seite. Besonders geeignet für journalistische Umfelder mit klaren Themen, hoher Glaubwürdigkeit und stabiler Nutzung.

  • Conversion Rate (CR)

    Kennzahl zur Messung der Wirtschaftlichkeit einer Kampagne. Sie beschreibt das Verhältnis von Conversions zu Besucher*innen.

  • Cookieless Advertising

    Digitale Werbeansprache ohne den Einsatz von Third-Party-Cookies. Setzt auf kontextuelle Aussteuerung, First-Party-Daten oder aggregierte Zielgruppenmodelle und gewinnt in datenschutzsensiblen Medienumfeldern zunehmend an Bedeutung.

  • Cost per Click (CPC)

    Abrechnungsmodell, bei dem Kosten pro Klick auf ein Werbemittel anfallen.

  • Cost per Mille (CPM / TKP)

    Preis für 1.000 Werbemittelkontakte oder Ad Impressions.

  • Cost per Session (CpS)

    Abrechnungsmodell auf Basis eindeutiger Sessions im E-Paper.

  • Couponanzeige / Kuponanzeige

    Anzeige mit integriertem Gutschein zur direkten Reaktion der Leser*innen.

  • Cross-Device-Retargeting

    Technik zur Wiederansprache von Nutzer*innen über mehrere Endgeräte hinweg.

  • Datenformat

    Technische Spezifikation von Anzeigen- und Werbemitteldaten. In der Praxis werden überwiegend standardisierte, druck- oder ausspielungsfertige Formate wie PDF/X-Standards für Printanzeigen sowie definierte Spezifikationen für digitale Werbemittel verwendet, um eine sichere und fehlerfreie Verarbeitung zu gewährleisten.

  • Datenverschlüsselung

    Technische Sicherung von Daten vor unbefugtem Zugriff.

  • Demografie

    Beschreibung von Bevölkerungsgruppen anhand statistischer Merkmale wie Alter, Geschlecht oder Einkommen.

  • Demokratische Öffentlichkeit

    Gesellschaftlicher Raum, in dem Informationen frei zugänglich sind und Meinungen auf Basis verlässlicher Fakten gebildet werden können. Zeitungsangebote leisten hierzu einen zentralen Beitrag durch unabhängigen Journalismus und kontinuierliche Berichterstattung.

  • Desktop-Targeting

    Gezielte Ausspielung von Werbung auf Desktop- und Notebook-Geräten.

  • Device-Targeting

    Ausrichtung der Werbeausspielung nach genutzten Endgeräten wie Desktop, Smartphone oder Tablet.

  • Digitale Druckunterlage

    Elektronisch angelieferte Anzeigen- oder Druckdaten für Printproduktionen.

  • Direktpreis

    Anzeigenpreis für Direktkund*innen ohne Einschaltung einer Agentur.

  • Display-Werbung

    Grafische Werbeformate wie Banner, Animationen oder Videoanzeigen auf digitalen Plattformen.

  • Doppelleser

    Leser einer Zeitung oder Zeitschrift, die zusätzlich eine andere Zeitung oder Zeitschrift lesen.

  • Dynamic Ad Insertion (DAI)

    Dynamische, nutzer- oder kontextabhängige Einbindung von Werbung in Streaming-Inhalte.

  • Dynamic Creative Optimization (DCO)

    Automatische Anpassung von Werbemitteln in Echtzeit basierend auf Nutzer- und Kontextdaten.

  • E-Paper

    Digitale Ausgabe einer Zeitung im originalen Print-Layout, nutzbar über Website, App oder spezielle Reader, häufig mit interaktiven Elementen wie Verlinkungen, Videos oder Prospekten.

  • E-Paper-Beilage only

    Belegung der E-Paper-Ausgaben mit digitalen Prospekten ohne zusätzliche Printbuchung.

  • E-Paper-Beilage Vorteilskombination Print

    Kombinierte Buchung von Print- und E-Paper-Beilagen

  • Eckfeld-Anzeige

    Anzeige im redaktionellen Teil einer Zeitung, meist am Seitenrand platziert, mit erhöhter Aufmerksamkeit durch Nähe zum Text.

  • Editorial Trust / Vertrauensumfeld

    Grad des Vertrauens, den Nutzer*innen redaktionellen Inhalten und ihrem Umfeld entgegenbringen. In journalistischen Medien ist dieses Vertrauen besonders hoch und wirkt sich positiv auf Wahrnehmung und Akzeptanz von Werbung aus.

  • Einzelverkauf

    Lieferung und Verkauf einer Zeitung über den Zeitungshandel (Kiosk, Straßenverkauf).

  • Embedded Video

    Integration eines Videos auf einer beliebigen digitalen Fläche, das automatisch oder per Klick gestartet wird.

  • Engagement

    Aktive Interaktion von Nutzer*innen mit einem Werbemittel, z. B. Klicks, Öffnungen, Blättern oder Abspielen von Videos.

  • Engagement Rate

    Verhältnis von Engagements zu Ad Impressions oder Prospektöffnungen × 100.

  • Erfolgskontrolle

    Messung der Wirkung werblicher Maßnahmen, z. B. durch Vorher-/Nachher-Vergleiche oder Response-Auswertungen.

  • Erscheinungsintervall

    Der Zeitraum zwischen dem Erscheinen zweier Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift.

  • Erscheinungsweise

    Zeitliche Abfolge, in der ein Medium erscheint, z. B. täglich, wöchentlich oder monatlich.

  • Exklusivleser

    Leser, die nur eine Publikation innerhalb einer bestimmten Kategorie lesen – zum Beispiel nur eine Tageszeitung am Ort.

  • First-Party-Daten

    Daten, die Medienhäuser direkt über ihre Nutzer*innen erheben, z. B. durch Abonnements, Registrierungen oder Nutzung ihrer Angebote. Sie bilden eine datenschutzkonforme Grundlage für Analyse, Personalisierung und digitale Vermarktung.

  • Fließsatzanzeigen

    Kleinanzeigen, die ohne besondere Gestaltung einspaltig in den verschiedenen Rubriken des Anzeigenteils veröffentlicht werden.

  • Format

    Die Größe einer Anzeige, berechnet nach Spaltenzahl und Höhe. Es gibt drei gebräuchliche Formate: Berliner Format (470 mm hoch × 315 mm breit), Nordisches Format (570 mm hoch × 400 mm breit) und Rheinisches Format (510 mm hoch × 350 mm breit).

  • Freistück

    Unentgeltlich geliefertes Exemplar einer Zeitung oder Zeitschrift – zum Beispiel zu Werbezwecken.

  • Frequency Capping

    Begrenzung der Anzahl der Werbemittelkontakte pro Nutzer*in innerhalb eines definierten Zeitraums.

  • Fullscreen Video

    Videoformat, das sich beim Klick auf eine Fläche im Vollbildmodus öffnet.

  • GDPR (General Data Protection Regulation / DSGVO)

    Europäische Datenschutz-Grundverordnung zur Regulierung der Verarbeitung personenbezogener Daten.

  • Geblätterte Seiten

    Summe aller geblätterten Seiten innerhalb digitaler Prospektöffnungen.

  • Gewichtete Verweildauer

    Durchschnittliche Verweildauer, gewichtet auf Basis der Prospektöffnungen.

  • GfK

    Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V., Nürnberg. Renommiertes Institut mit einem weit verzweigten Netz in- und ausländischer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie Kooperationspartnern in aller Welt.

  • Gross Rating Points (GRP)

    Ein Wert zum Vergleich der Werbe-Intensität – zum Beispiel in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen. Man erhält Gross Rating Points, indem die Reichweite mit der durchschnittlichen Kontakthäufigkeit pro erreichter Person multipliziert wird, ohne Berücksichtigung von internen oder externen Überschneidungen. Der so entstehende Wert ist identisch mit der Brutto-Reichweite.

  • Grundfarben

    Gelb, Rot, Blau.

  • Grundgesamtheit

    Die Gesamtheit aller Personen, die durch eine Stichprobe einer Untersuchung repräsentiert werden sollen. Zum Beispiel alle Personen ab 14 Jahren, die im Nielsen-Ballungsraum Hannover in Privathaushalten leben.

  • Haushalts-Stichprobe

    Im Unterschied zur Personen-Stichprobe eine Stichprobe, deren Grundgesamtheit aus Haushalten besteht und die Aussagen über das Verhalten in Haushalten ermöglicht. Bei Haushalts-Stichproben wird meist die haushaltsführende Person befragt.

  • Haushaltsausdeckung

    Prozentualer Anteil der Haushalte eines Gebiets, die durch einen Zeitungstitel erreicht werden.

  • HDR (High Dynamic Range)

    Videotechnologie mit erweitertem Kontrast- und Farbumfang für realistischere Bilddarstellung.

  • IAB-Standards

    IAB-Standards sind vom Interactive Advertising Bureau (IAB) festgelegte, weltweit anerkannte Richtlinien für digitale Werbeformate. Sie definieren einheitliche Abmessungen (Pixel), Dateigrößen (KB) und technische Spezifikationen (z. B. HTML5, JPG) für Display- und Videowerbung. Diese Standards optimieren die Nutzererfahrung, verbessern Klickraten und ermöglichen eine effiziente medienübergreifende Kampagnenplanung.

  • IAS (Integral Ad Science)

    Plattform zur Überprüfung von Sichtbarkeit, Brand Safety und Fraud bei digitaler Werbung.

  • Impressionen (Titelseiten-Teaser)

    Einblendung eines Beilagen-Teasers zu mindestens 50 % sichtbar für mindestens 1 Sekunde.

  • Impressum

    In Zeitungen und Zeitschriften die gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem Redakteur und Anzeigenleiter.

  • In-Stream Video Ads

    Videoanzeigen, die vor, während oder nach einem Video-Inhalt ausgespielt werden.

  • Informationsqualität

    Qualitätsmerkmal journalistischer Inhalte, das Aspekte wie Faktentreue, Relevanz, Einordnung und Transparenz umfasst. Hohe Informationsqualität ist Grundlage für Glaubwürdigkeit, Meinungsbildung und nachhaltige Mediennutzung.

  • Insel-Anzeige

    Gestaltete Anzeige, die inmitten von Fließsatzanzeigen platziert ist oder mindestens an drei Seiten von redaktionellem Content umgeben ist.

  • Intermedia-Vergleich

    Vergleich der Leistungswerte unterschiedlicher Mediengattungen.

  • Intramedia-Vergleich

    Vergleich der Leistung und Wirkung verschiedener Werbeträger einer Gattung, also z. B. verschiedener Tageszeitungen untereinander. Der Intramedia-Vergleich findet meist statt, nachdem im Intermedia-Vergleich bereits eine Entscheidung für eine bestimmte Mediengattung getroffen wurde.

  • IVW

    Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW kontrolliert die Auflagenhöhe und Auflagenstruktur von Werbeträgern. Die IVW-Zahlen, Zeitungen und Zeitschriften betreffend, werden quartalsweise in den Auflagenlisten veröffentlicht.

  • Journalismus

    Alle Formen publizistischer Gestaltung (schreiben, fotografieren, redigieren) im Dienst von Presse, Funk oder Fernsehen.

  • Journalistisches Umfeld

    Redaktionell verantworteter Kontext, der nach professionellen journalistischen Standards erstellt, geprüft und veröffentlicht wird. Er unterscheidet sich deutlich von nutzergenerierten oder automatisierten Inhalten und bietet ein sicheres, glaubwürdiges Werbeumfeld.

  • Kampagne

    Strategisch geplante Abfolge mehrerer Werbemaßnahmen mit einheitlichem Ziel.

  • Kaufzeitung

    Auch „Boulevard-Zeitung“ genannt. Tageszeitung, die ausschließlich im Einzelverkauf vertrieben wird, also durch den Zeitungseinzelhandel (z. B. Kiosk).

  • Kernleser

    Regelmäßig Lesende. Bei Zeitschriften und Zeitungen Leser*innen, die von zwölf aufeinander folgenden Ausgaben mindestens zehn lesen.

  • Klicks / Clicks

    Summe aller Klicks auf ein Werbemittel, inklusive Verlinkungen in Prospekten und E-Paper-Interstitials.

  • Kontakt

    Jeder – auch flüchtige – Kontakt einer Person mit einem Werbeträger oder Werbemittel.

  • Kostenlose Wochenzeitung

    Eine kostenlose Wochenzeitung ist ein regelmäßig erscheinendes Printmedium, das einmal pro Woche ohne Kaufpreis an Haushalte verteilt wird. Sie finanziert sich überwiegend durch Anzeigen und enthält meist lokale Nachrichten, Serviceinhalte und redaktionelle Beiträge.

  • Kumulation

    Zunahme der Reichweite bei mehrfacher Belegung eines Werbeträgers.

  • Landing Page

    Zielseite, auf die Nutzer*innen nach einem Klick auf ein Werbemittel gelangen.

  • Layout

    Ein grafischer Entwurf. Er zeigt in einer Zeichnung, wie die Bestandteile z. B. einer Anzeige (Foto, Überschrift, Fließtext, Markenzeichen) oder auch eine ganze Seite angeordnet sind.

  • Lesedauer

    Die gesamte Zeit, die jemand in einer Zeitung oder Zeitschrift liest oder blättert. Das können also auch mehrere Lesevorgänge sein.

  • Leseintensität

    Maß für die Tiefe und Dauer der Nutzung redaktioneller Inhalte. Zeitungen zeichnen sich durch hohe Leseintensität aus, die zu einer besonders bewussten Wahrnehmung von Inhalten und Anzeigen führt.

  • Leser*in pro Ausgabe (LpA)

    Durchschnittliche Anzahl der Leser*innen einer einzelnen Ausgabe.

  • Linkout

    Verlinkung aus einem E-Paper-Prospekt oder Interstitial auf eine externe Website.

  • Makulatur

    Die Fehldrucke von Zeitungen und Zeitschriften, die in der Anlaufphase der Druckmaschinen entstehen. Die Makulatur gelangt nicht zur Auslieferung, sondern wird vernichtet.

  • Media-Agentur

    Im Unterschied zur › Werbeagentur eine Agentur, die sich auf die Beratung in der Werbeträger-Auswahl sowie auf die Mediaplanung und Abwicklung spezialisiert. Bei größeren „Full-Service“-Agenturen auch oftmals eine integrierte Abteilung innerhalb der Agentur.

  • Media-Analyse (MA)

    Zentrale Reichweitenstudie der AGMA zur Mediaplanung.

  • Mediaplanung

    Die Mediaplanung beschreibt die Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am meisten entsprechen und die Bestimmung des optimalen Media-Mix miteinbezieht. Dafür werden Techniken wie die Erfahrungswerte des Mediaplaners oder zu hoch formalisierte Media-Selektion-Programme und Optimierungsmodelle angewandt. Ziel der Mediaplanung ist die Aufstellung eines Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget die maximal effiziente Wirkung erreicht.

  • Medienvielfalt

    Vielfalt unabhängiger Medienangebote und Perspektiven innerhalb eines Mediensystems. Sie ist Voraussetzung für Meinungspluralismus, demokratischen Diskurs und eine informierte Öffentlichkeit.

  • Millimeter-Preis

    Der Preis für einen Millimeter Höhe in einer Anzeigenspalte.

  • Multichannel-Strategie

    Abgestimmte Nutzung mehrerer Kommunikationskanäle zur konsistenten Markenführung.

  • Native Ad

    Werbeformat, das optisch und inhaltlich in das redaktionelle Umfeld eingebettet ist.

  • Netto-Reichweite

    Anzahl der Personen, die mindestens einmal mit einem Werbeträger erreicht werden.

  • Nielsen

    The Nielsen Company (Germany) GmbH. Internationales Marktforschungsinstitut mit deutschem Firmensitz in Frankfurt/Main und einer Niederlassung in Hamburg (Nielsen Media Research, ehemals A. C. Nielsen Werbeforschung S + P), spezialisiert auf Handelsforschung. Seine laufenden Panel-Erhebungen im Fach- und Lebensmittelhandel liefern Informationen über den mengen- und wertmäßigen Absatz von Warengruppen, Marken und Sorten, über die Marktanteile verschiedener…

  • Nielsen-Gebiet

    Die Marktforschungsgesellschaft Nielsen hat die Bundesrepublik in sogenannte Nielsen-Gebiete eingeteilt, die die Bundesländer in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zusammenfassen. Die einzelnen Nielsen-Gebiete sind: Nielsen I: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen Nielsen II: Nordrhein-Westfalen Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Nielsen IIIb: Baden-Württemberg Nielsen IV: Bayern Nielsen V: Berlin Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Nielsen VII: Thüringen, Sachsen.

  • Nordisches Format

    Neben Berliner Format und Rheinischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseiten-Formate. Die Seite ist 570 mm hoch, 400 mm breit (Satzspiegel 528 mm hoch, 371 mm breit).

  • OTT (Over-the-Top)

    Bereitstellung von Video- oder Audioinhalten über das Internet unabhängig von klassischen Distributionswegen.

  • Panorama-Anzeigen

    Die Panorama-Anzeigen werden über den Bundsteg gedruckt. Das Motiv kann über eine volle Doppelseite bis maximal zum Satzspiegel angelegt werden.

  • Paywall

    Zugangsmodell für digitale journalistische Inhalte, bei dem Nutzer*innen ganz oder teilweise zahlen. Unterschieden werden u. a. harte, weiche und Freemium-Paywalls. Paywalls stärken die Refinanzierung von Qualitätsjournalismus.

  • Performance Marketing

    Datengetriebenes Marketing mit Fokus auf messbare Reaktionen wie Klicks oder Conversions.

  • Periodizität

    Neben Aktualität, Universalität und Publizität (Öffentlichkeit) eines der kennzeichnenden Merkmale der Zeitung. Periodizität steht für die Erscheinungsweise in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.

  • Predictive Performance

    KI-gestützte Prognose der Kampagnenleistung auf Basis historischer Daten.

  • Presse

    Oberbegriff für Zeitungen, Anzeigenblätter und Zeitschriften. Im Unterschied zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ist die Presse in der Bundesrepublik privatwirtschaftlich organisiert. Die Pressefreiheit wird im Grundgesetz der Bundesrepublik garantiert.

  • Pressefreiheit

    Grundrechtlich geschütztes Prinzip, das die freie Berichterstattung, Meinungsäußerung und Informationsbeschaffung garantiert. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für unabhängigen Journalismus und demokratische Gesellschaften.

  • Publisher

    Betreiber von Websites, Apps und E-Paper-Angeboten, in der Regel Verlage.

  • Region

    Bezeichnung eines bestimmten Gebietes, das zwar über das Lokale hinausgeht, aber keine bundesweite Verbreitung erreicht.

  • Regional-Zeitung

    Tageszeitung, deren Verbreitungsgebiet eine bestimmte Region umfasst.

  • Reichweite

    Anteil einer Zielgruppe, der mindestens einmal erreicht wird.

  • Remittenden

    Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare, die vom Handel nicht verkauft worden sind und an den Verlag zurückgesandt werden.

  • Resthaushaltsabdeckung

    Ergänzendes Vertriebsangebot, das eine vollständige Haushaltsabdeckung im Beilagengeschäft ermöglicht: Parallel zur Belegung des Zeitungstitels wird die Beilage im Verbreitungsgebiet – in der Regel durch Tageszeitungszusteller – direkt in die Briefkästen der Nicht-Abonnenten-Haushalte geliefert.

  • Rheinisches Format

    Neben Berliner Format und Nordischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungs-Formate: Die Seite ist 510 mm hoch, 350 mm breit (Satzspiegel: 492 mm hoch, 320 mm breit).

  • Run of Network (RoN)

    Ausspielung eines Werbemittels über ein Netzwerk mehrerer Websites ohne feste Platzierung.

  • Run of Site (RoS)

    Ausspielung eines Werbemittels über alle Bereiche einer einzelnen Website.

  • Satzspiegel

    Der Teil einer Zeitungsseite, der für den Druck genutzt werden kann. Rings um den Satzspiegel bleibt ein nicht bedruckbarer Papierrand.

  • Session

    Eindeutige E-Paper- oder Prospektöffnung innerhalb eines 30-Minuten-Zeitfensters.

  • Share of Voice (SOV)

    Anteil der eigenen Werbepräsenz im Vergleich zum Wettbewerb.

  • Sonderveröffentlichung

    Redaktioneller Sonderteil zu regelmäßig wiederkehrenden Themen (z. B. „Senioren aktuell“, „Bauen & Wohnen extra“) oder besonderen Anlässen (z. B. „175 Jahre Stadtsparkasse“), der in eigenständiger Gestaltung als Beilage oder integrierte Zeitungsseite mit dazugehörigen Anzeigen erscheint.

  • Soundlogo

    Kurzer akustischer Markenanker mit hohem Wiedererkennungswert.

  • Spalte

    Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und für den Anzeigenteil unterschiedlich.

  • Streifenanzeige

    Eine Anzeige, die entweder nur die Satzspiegelhöhe (Streifen über Blatthöhe) oder nur die Satzspiegelbreite (Streifen über Blattbreite) ausnutzt. Beim Streifen über Blatthöhe im redaktionellen Teil steht der Text neben der Anzeige, beim Streifen über Blattbreite steht er darüber.

  • Streuplan

    Im Rahmen der Werbeplanung zeigt ein Streuplan, wie die einzelnen werblichen Maßnahmen verteilt werden. Das heißt, zu welchem Zeitpunkt, in welchen Medien welche Werbemittel eingesetzt werden.

  • Streuverlust

    Das Maß, in dem eine werbliche Botschaft Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören.

  • Targeting

    Zielgerichtete Ausspielung von Werbung nach geografischen, demografischen, technischen oder inhaltlichen Kriterien.

  • Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

    Preis einer Anzeige pro 1000 Kontakte mit dem Werbeträger.

  • Tausender-Preis

    Preis einer Anzeige pro 1000 verbreitete oder verkaufte Exemplare.

  • Teilbelegung

    Es ist meistens möglich, › Beilagen oder Anzeigen nur in einer Teilausgabe einer Zeitung zu schalten.

  • Teilbezieher

    Bezieher einer Zeitung, die nur die Ausgaben bestimmter Wochentage erhalten.

  • Testmarkt

    Ein räumlich begrenztes Gebiet, in dem ein neues Produkt zunächst nur zu Testzwecken eingeführt wird. Im Testmarkt wird beobachtet, wie der Handel und die Verbraucher das Produkt aufnehmen, wie die Verbraucher auf die Werbung reagieren und in welchem Maße sie das Produkt kaufen. Je nach Testmarkt-Ergebnis können Produkt und Werbung noch verändert werden, bevor die…

  • Textspalte

    Spalte in der senkrechten Aufteilung des redaktionellen Teils einer Zeitung. Die Textspalte ist meist breiter als die Anzeigenspalte.

  • Textteil

    Der redaktionelle Teil einer Tageszeitung.

  • Titelkopfanzeige

    Anzeige, die auf der ersten Seite einer Zeitung neben deren Titel platziert ist.

  • Überregionale Abonnement-Zeitungen

    Über eine Region hinaus (d. h. im gesamten Bundesgebiet) verbreitete Abonnement-Zeitung. Als überregionale Abo-Zeitungen in der Bundesrepublik gelten die „Frankfurter Allgemeine“, die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, die „Frankfurter Rundschau“, „Neues Deutschland“, das „Handelsblatt“ und die „tageszeitung“.

  • Umfeld, redaktionelles

    Das redaktionelle Angebot einer Zeitung oder Zeitschrift, in der eine Anzeige erscheint. Das richtige redaktionelle Umfeld kann die Beachtung einer Anzeige positiv beeinflussen. Zum Beispiel die Beachtung einer Automobil-Anzeige auf der Automobil-Seite.

  • Universalität

    Ein kennzeichnendes Merkmal der Zeitung: Sie ist nicht auf bestimmte Themen begrenzt.

  • Verbreitungsanalyse

    Von der IVW erstellte geographische Analyse, mit der untersucht und dargestellt wird, welche Auflagenanteile welcher Tageszeitungen in welchen Kreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik verbreitet sind. Die Verbreitungsanalyse, die innerhalb der Kreise noch einmal nach Orten mit mindestens 3.000 Einwohnern und mehr untergliedert, weist darüber hinaus für alle Unterteilungen die Zahl der Haushalte und…

  • Verbreitungsgebiet

    Die räumliche Abgrenzung, in der eine Zeitung maßgeblich verbreitet wird.

  • Vertrauensbonus

    Zusätzlicher Wirkungsbeitrag, der entsteht, wenn Werbung in glaubwürdigen, journalistisch verantworteten Medien erscheint. Der Vertrauensbonus kann die Akzeptanz, Erinnerung und Markenwahrnehmung positiv beeinflussen.

  • Video Completion Rate (VCR)

    Anteil der gestarteten Videos, die vollständig angesehen wurden.

  • Video-Kampagne

    Geplante Abfolge von Videoanzeigen über mehrere Kanäle mit klar definierten Zielen.

  • Viewability

    Sichtbarkeit eines Werbemittels im sichtbaren Bereich des Browsers gemäß IAB-Standard.

  • Werbeagentur

    Dienstleistungsunternehmen, das für seine Auftraggeber die Realisierung werblicher Aufgaben übernimmt. Für die betreute Firma oder Marke werden meist sämtliche werblichen Maßnahmen durchgeführt. Die Leistungspalette von Werbeagenturen reicht häufig von konzeptionellen (auch Marketing-)Überlegungen über die kreative Gestaltung (Texte, grafische Entwürfe, Drehbücher) bis zur Herstellung der Produktionsmittel (Reinzeichnung, Fotografie und Druckvorlagenherstellung) sowie zur Mediaplanung und -abwicklung.

  • Werbeetat

    Die finanziellen Mittel, die für alle werblichen Maßnahmen oder eine einzelne Kampagne zur Verfügung stehen. Aus dem Werbeetat müssen im Wesentlichen finanziert werden: Konzeption und Gestaltung, Produktion, Druck und Media-Einsatz.

  • Werbeexemplare

    Vom Verlag unentgeltlich verteilte Exemplare für Personen, die als Bezieher oder Inserenten gewonnen werden sollen.

  • Werbemittel

    Das Mittel, durch das eine werbliche Botschaft ausgedrückt wird. Werbemittel sind: Anzeigen, Funk- und Fernsehspots, Plakate, Broschüren usw.

  • Werbemittelkontakt

    Im Unterschied zum Werbeträgerkontakt der tatsächliche Kontakt einer Person mit der werblichen Aussage, zum Beispiel mit einer Anzeige oder einem Spot.

  • Werbeträger

    Das Medium, das Werbemittel zum Empfänger transportiert. Zeitungen, Anzeigenblätter, Offertenblätter und Zeitschriften sind Werbeträger für das Werbemittel Anzeige. Funk- und Fernsehen sind Werbeträger für das Werbemittel Spot. Großflächen sind Werbeträger für das Werbemittel Plakat.

  • Werbeträgerkontakt

    Im Unterschied zum Werbemittelkontakt der Kontakt einer Person mit dem Werbeträger, in dem die werbliche Aussage enthalten ist: Zum Beispiel mit der Zeitung, in der die Anzeige veröffentlicht ist.

  • Werbewirkung

    Das Maß, in dem sich bei Personen, die mit einer werblichen Botschaft Kontakt hatten, Einstellungen, Kenntnisse oder Verhalten ändern.

  • Werbungsmittler

    Dienstleistungsunternehmen (meist Werbeagenturen), die gegen eine Vergütung (Provision) Anzeigenaufträge für Dritte an Werbeträger vermitteln. Die von den Verlagen an die Werbungsmittler gezahlte Provision beträgt in der Regel 15 % vom Anzeigen-Netto-Preis (Anzeigenpreis minus Nachlass).

  • Wirksame Reichweite

    Prozentualer Anteil einer Zielgruppe, die eine bestimmte Kontaktdosis aufweist.

  • ZAW

    Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Mitglieder sind Verbände (keine Einzelfirmen), die an der Werbung in der Bundesrepublik mitwirken und/oder interessiert sind.

  • Zeitung

    Ein Printmedium definiert durch aktuelle und universelle (also thematisch nicht begrenzte) kontinuierliche Berichterstattung. Zeitungen können unterschieden werden: a) nach der Vertriebsart: Abonnement-Zeitungen, Kauf- oder Boulevard-Zeitungen b) nach dem Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional (national) c) nach der Erscheinungsweise: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen.

  • Zeitungs-Verbreitungsatlas

    a) Nachschlagewerk mit kartografischer Darstellung der Verbreitungsgebiete der Zeitungen inkl. der verkauften Auflagen am Ort der IVW-Verbreitungsanalyse. b) Kartographisches Planungsprogramm zur Darstellung der Zeitungs-Verbreitungsgebiete, zur Zielgebietsdefinition und zur kartografischen Darstellung von Leistungswerten in Zusammenarbeit mit ZIS.

  • Zeitungsdichte

    Kennzahl zur Beschreibung der Vielfalt und Verfügbarkeit von Zeitungsangeboten in einem Gebiet. Eine hohe Zeitungsdichte steht für starke regionale Verankerung und breite Informationsversorgung.

  • Zielgruppe

    Bevölkerungsgruppe, die mit einer Werbemaßnahme gezielt angesprochen werden soll.

  • ZIS Zeitungs Informations System

    Für Kunden und Agenturen Zeitungsplanungsprogramm zur Auswertung, Planung und Kalkulation von Zeitungs-Werbung.

  • ZIS-Schlüssel / ZIS-Nummer

    ZIS ist ein Zeitungs-Informationssystem, in dem alle Anzeigenbelegungseinheiten mit einer eindeutigen sechsstelligen Nummer identifiziert werden. Der sog. ZIS-Schlüssel wird in allen Zeitungsdaten und Mediadaten geführt und ermöglicht eine reibungslose Zuordnung der Ausgaben.

  • Zusammensetzung

    Die Struktur einer Nutzerschaft (wie z. B. Leserschaft einer Tageszeitung) nach Merkmalen.

  • Zuverlässigkeit

    Grad, mit dem ein Messinstrument bei wiederholter Anwendung konsistente Ergebnisse liefert.