Hier finden Sie zentrale Begriffe aus der Welt der Zeitungen und ihrer Vermarktung – von Print bis Digital. Fehlt ein Begriff? Schreiben Sie uns: info@die-zeitungen.de
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Auflösungsstandard für hochauflösendes Bewegtbild, relevant für die Produktion und Ausspielung digitaler Video-Werbung auf Websites, Apps, E-Paper und Connected-TV-Umfeldern.
Sehr hochauflösender Video-Standard mit besonders hoher Detailtiefe, relevant für High-End-Produktionen und zukünftige Ausspielkanäle.
Die tatsächlich gedruckte Höhe einer Anzeige in Millimetern. Sie bildet zusammen mit der Spaltenzahl die Grundlage für die Preisberechnung im Print.
Regelmäßiger, im Voraus bezahlter Bezug einer Zeitung, Zeitschrift oder eines digitalen Medienangebots.
Tageszeitung mit klar abgegrenztem regionalem Verbreitungsgebiet, deren Vertrieb überwiegend über Abonnements erfolgt.
Gesamtzahl der Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift, die regelmäßig an zahlende Abonnent*innen ausgeliefert werden.
Anzahl der Werbemittel-Einblendungen („Views“), ausgelöst durch eine Anfrage einer Nutzer*in und bereinigt um Non-Human-Traffic.
Plattform zur Verwaltung, Optimierung und Analyse digitaler Werbekampagnen inklusive Reporting-Funktionen.
Definierter Platz auf einer Website, in einer App oder im E-Paper, in dem digitale Werbemittel ausgespielt werden.
Kombination standardisierter Display-Werbeformate. High-Impact-Bundles erweitern Standard-Bundles um großformatige Premium-Werbemittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit.
Oft als Agenturprovision bezeichnet, ist ein Preisnachlass von in der Regel 10-15 % des Brutto-Auftragsvolumens. Er wird von Medienunternehmen (Verlage, TV, Radio) an Werbeagenturen gewährt, die Anzeigenplätze vermitteln, druckfertige Unterlagen liefern und das Ausfallrisiko bei Zahlungen tragen.
Erfolgsbasiertes Marketingmodell, bei dem Publisher für vermittelte Verkäufe oder Leads vergütet werden.
Zusammenschluss von Medienhäusern, Agenturen und Werbungtreibenden zur Erhebung von Reichweiten- und Nutzungsdaten als Grundlage der Mediaplanung.
Grad, zu dem ein Angebot, eine Marke oder eine Werbeaussage von der Zielgruppe angenommen wird.
Stichtag, bis zu dem Anzeigen- oder Beilagenunterlagen für eine bestimmte Ausgabe vorliegen müssen.
Gestaltungselemente, die bis an den Rand einer gedruckten Seite reichen. Sie erhöhen den Produktionsaufwand und können preislich gesondert berechnet werden.
Rahmenvereinbarung über ein festgelegtes Anzeigenvolumen innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit Preis- oder Mengenrabatten.
Vertragliche Vereinbarung zwischen Inserent*in und Verlag über die Veröffentlichung einer Anzeige.
Letzter Termin zur Annahme von Anzeigenaufträgen für eine bestimmte Ausgabe.
Kostenlos verteiltes Printmedium mit hohem Anzeigenanteil und geringer redaktioneller Tiefe.
Preis für die Veröffentlichung einer Anzeige gemäß der jeweils gültigen Preisliste eines Verlages.
Berechnung des Anzeigenpreises anhand von Spaltenzahl, Anzeigenhöhe, Millimeterpreis und eventuellen Zuschlägen.
Teil einer Zeitung, der überwiegend der Veröffentlichung von Anzeigen vorbehalten ist.
Digitale Effekte in Kamera-Apps, die virtuelle Elemente wie Produkte oder Animationen in reale Umgebungen einblenden.
Erweiterte Realitäten, in denen digitale Inhalte mit der physischen Welt kombiniert werden.
Kennzahlen zur Messung der tatsächlichen Aufmerksamkeit für Inhalte oder Werbung, z. B. aktive Sichtzeit, Interaktionen oder Leseintensität. Sie ergänzen klassische Reichweitenkennzahlen um qualitative Wirkungsaspekte.
Werbefinanziertes Streaming-Modell mit kostenfreiem Zugang für Nutzer*innen.
Region mit hoher Bevölkerungsdichte und überdurchschnittlicher wirtschaftlicher und konsumrelevanter Bedeutung. Ballungsräume spielen eine zentrale Rolle in der regionalen und nationalen Mediaplanung.
Umfang einer Stichprobe, also die Anzahl der tatsächlich durchgeführten und ausgewerteten Interviews oder Messungen.
Die Auflage, auf deren Grundlage digitale KPIs (z. B. Öffnungen, Sessions, Verweildauer) gemessen und berechnet werden.
Spitzenverband der Zeitungs- und Digitalpublisher in Deutschland und Interessenvertretung der Branche gegenüber Politik und Wirtschaft.
Prozentualer Anteil der Leser*innen, die eine Anzeige wahrgenommen oder bewusst registriert haben. Wird häufig durch Copytests ermittelt.
Zusätzliche Werbedrucksache oder digitaler Prospekt, der einer Zeitung oder einem E-Paper beigefügt wird.
Anzahl der Öffnungen digitaler Beilagen oder Prospekte im E-Paper.
Maß dafür, wie bekannt eine Marke, ein Produkt oder ein Medium innerhalb einer Zielgruppe ist. Unterschieden wird zwischen gestütztem und ungestütztem Bekanntheitsgrad.
Nachweis über die ordnungsgemäße Veröffentlichung einer Anzeige oder Beilage, z. B. durch Zeitungsexemplare oder digitale Screenshots.
Markt-Media-Studie zur strategischen Mediaplanung, die Konsum-, Besitz- und Dienstleistungsmärkte abbildet.
Systematische Verzerrung von Untersuchungsergebnissen durch methodische Fehler oder äußere Einflüsse.
Anzeige, die über die gesamte Breite des Satzspiegels läuft, unabhängig von ihrer Höhe.
Anzeige, die die komplette Höhe des Satzspiegels einnimmt, unabhängig von ihrer Spaltenzahl.
Strategisches Einbinden von Marken, Produkten oder akustischen Markenelementen (z. B. Soundlogos) in Inhalte.
Maßnahmen zur Sicherstellung, dass Werbung ausschließlich in markenkonformen und geeigneten redaktionellen Umfeldern ausgespielt wird.
Summe aller erzielten Kontakte eines Werbeträgers oder einer Kampagne, ohne Berücksichtigung von Überschneidungen.
Anzeige ohne Nennung des Auftraggebers. Rückmeldungen erfolgen über eine Kennziffer an den Verlag.
Maßeinheit im typographischen Punktsystem: Ein Cicero entspricht 12 Punkt, das ist eine häufig benutzte Schriftgröße für die erste Zeile bei Fließsatzanzeigen. Der Großbuchstabe ist 4,5 mm hoch.
Prozentualer Anteil der Nutzer*innen, die nach einer Werbemittel-Einblendung auf das Werbemittel klicken.
Tracking-Methode, bei der JavaScript-Tags oder Pixel im Browser der Nutzer*innen geladen werden, um Impressionen und Interaktionen zu messen.
Statistisches Verfahren zur Gruppierung von Personen mit ähnlichen Merkmalen in homogene Segmente.
Technisches System zur Einholung, Verwaltung und Dokumentation von Nutzereinwilligungen gemäß Datenschutzvorgaben.
Ausspielung von Werbung auf Basis des redaktionellen Umfelds und der Inhalte einer Seite. Besonders geeignet für journalistische Umfelder mit klaren Themen, hoher Glaubwürdigkeit und stabiler Nutzung.
Kennzahl zur Messung der Wirtschaftlichkeit einer Kampagne. Sie beschreibt das Verhältnis von Conversions zu Besucher*innen.
Digitale Werbeansprache ohne den Einsatz von Third-Party-Cookies. Setzt auf kontextuelle Aussteuerung, First-Party-Daten oder aggregierte Zielgruppenmodelle und gewinnt in datenschutzsensiblen Medienumfeldern zunehmend an Bedeutung.
Anzeige mit integriertem Gutschein zur direkten Reaktion der Leser*innen.
Technik zur Wiederansprache von Nutzer*innen über mehrere Endgeräte hinweg.
Technische Spezifikation von Anzeigen- und Werbemitteldaten. In der Praxis werden überwiegend standardisierte, druck- oder ausspielungsfertige Formate wie PDF/X-Standards für Printanzeigen sowie definierte Spezifikationen für digitale Werbemittel verwendet, um eine sichere und fehlerfreie Verarbeitung zu gewährleisten.
Beschreibung von Bevölkerungsgruppen anhand statistischer Merkmale wie Alter, Geschlecht oder Einkommen.
Gesellschaftlicher Raum, in dem Informationen frei zugänglich sind und Meinungen auf Basis verlässlicher Fakten gebildet werden können. Zeitungsangebote leisten hierzu einen zentralen Beitrag durch unabhängigen Journalismus und kontinuierliche Berichterstattung.
Ausrichtung der Werbeausspielung nach genutzten Endgeräten wie Desktop, Smartphone oder Tablet.
Elektronisch angelieferte Anzeigen- oder Druckdaten für Printproduktionen.
Grafische Werbeformate wie Banner, Animationen oder Videoanzeigen auf digitalen Plattformen.
Leser einer Zeitung oder Zeitschrift, die zusätzlich eine andere Zeitung oder Zeitschrift lesen.
Dynamische, nutzer- oder kontextabhängige Einbindung von Werbung in Streaming-Inhalte.
Automatische Anpassung von Werbemitteln in Echtzeit basierend auf Nutzer- und Kontextdaten.
Digitale Ausgabe einer Zeitung im originalen Print-Layout, nutzbar über Website, App oder spezielle Reader, häufig mit interaktiven Elementen wie Verlinkungen, Videos oder Prospekten.
Belegung der E-Paper-Ausgaben mit digitalen Prospekten ohne zusätzliche Printbuchung.
Anzeige im redaktionellen Teil einer Zeitung, meist am Seitenrand platziert, mit erhöhter Aufmerksamkeit durch Nähe zum Text.
Grad des Vertrauens, den Nutzer*innen redaktionellen Inhalten und ihrem Umfeld entgegenbringen. In journalistischen Medien ist dieses Vertrauen besonders hoch und wirkt sich positiv auf Wahrnehmung und Akzeptanz von Werbung aus.
Lieferung und Verkauf einer Zeitung über den Zeitungshandel (Kiosk, Straßenverkauf).
Integration eines Videos auf einer beliebigen digitalen Fläche, das automatisch oder per Klick gestartet wird.
Aktive Interaktion von Nutzer*innen mit einem Werbemittel, z. B. Klicks, Öffnungen, Blättern oder Abspielen von Videos.
Messung der Wirkung werblicher Maßnahmen, z. B. durch Vorher-/Nachher-Vergleiche oder Response-Auswertungen.
Der Zeitraum zwischen dem Erscheinen zweier Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift.
Zeitliche Abfolge, in der ein Medium erscheint, z. B. täglich, wöchentlich oder monatlich.
Leser, die nur eine Publikation innerhalb einer bestimmten Kategorie lesen – zum Beispiel nur eine Tageszeitung am Ort.
Daten, die Medienhäuser direkt über ihre Nutzer*innen erheben, z. B. durch Abonnements, Registrierungen oder Nutzung ihrer Angebote. Sie bilden eine datenschutzkonforme Grundlage für Analyse, Personalisierung und digitale Vermarktung.
Kleinanzeigen, die ohne besondere Gestaltung einspaltig in den verschiedenen Rubriken des Anzeigenteils veröffentlicht werden.
Die Größe einer Anzeige, berechnet nach Spaltenzahl und Höhe. Es gibt drei gebräuchliche Formate: Berliner Format (470 mm hoch × 315 mm breit), Nordisches Format (570 mm hoch × 400 mm breit) und Rheinisches Format (510 mm hoch × 350 mm breit).
Unentgeltlich geliefertes Exemplar einer Zeitung oder Zeitschrift – zum Beispiel zu Werbezwecken.
Begrenzung der Anzahl der Werbemittelkontakte pro Nutzer*in innerhalb eines definierten Zeitraums.
Europäische Datenschutz-Grundverordnung zur Regulierung der Verarbeitung personenbezogener Daten.
Durchschnittliche Verweildauer, gewichtet auf Basis der Prospektöffnungen.
Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V., Nürnberg. Renommiertes Institut mit einem weit verzweigten Netz in- und ausländischer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie Kooperationspartnern in aller Welt.
Ein Wert zum Vergleich der Werbe-Intensität – zum Beispiel in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen. Man erhält Gross Rating Points, indem die Reichweite mit der durchschnittlichen Kontakthäufigkeit pro erreichter Person multipliziert wird, ohne Berücksichtigung von internen oder externen Überschneidungen. Der so entstehende Wert ist identisch mit der Brutto-Reichweite.
Die Gesamtheit aller Personen, die durch eine Stichprobe einer Untersuchung repräsentiert werden sollen. Zum Beispiel alle Personen ab 14 Jahren, die im Nielsen-Ballungsraum Hannover in Privathaushalten leben.
Im Unterschied zur Personen-Stichprobe eine Stichprobe, deren Grundgesamtheit aus Haushalten besteht und die Aussagen über das Verhalten in Haushalten ermöglicht. Bei Haushalts-Stichproben wird meist die haushaltsführende Person befragt.
Prozentualer Anteil der Haushalte eines Gebiets, die durch einen Zeitungstitel erreicht werden.
Videotechnologie mit erweitertem Kontrast- und Farbumfang für realistischere Bilddarstellung.
IAB-Standards sind vom Interactive Advertising Bureau (IAB) festgelegte, weltweit anerkannte Richtlinien für digitale Werbeformate. Sie definieren einheitliche Abmessungen (Pixel), Dateigrößen (KB) und technische Spezifikationen (z. B. HTML5, JPG) für Display- und Videowerbung. Diese Standards optimieren die Nutzererfahrung, verbessern Klickraten und ermöglichen eine effiziente medienübergreifende Kampagnenplanung.
Plattform zur Überprüfung von Sichtbarkeit, Brand Safety und Fraud bei digitaler Werbung.
Einblendung eines Beilagen-Teasers zu mindestens 50 % sichtbar für mindestens 1 Sekunde.
In Zeitungen und Zeitschriften die gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem Redakteur und Anzeigenleiter.
Videoanzeigen, die vor, während oder nach einem Video-Inhalt ausgespielt werden.
Qualitätsmerkmal journalistischer Inhalte, das Aspekte wie Faktentreue, Relevanz, Einordnung und Transparenz umfasst. Hohe Informationsqualität ist Grundlage für Glaubwürdigkeit, Meinungsbildung und nachhaltige Mediennutzung.
Gestaltete Anzeige, die inmitten von Fließsatzanzeigen platziert ist oder mindestens an drei Seiten von redaktionellem Content umgeben ist.
Vergleich der Leistung und Wirkung verschiedener Werbeträger einer Gattung, also z. B. verschiedener Tageszeitungen untereinander. Der Intramedia-Vergleich findet meist statt, nachdem im Intermedia-Vergleich bereits eine Entscheidung für eine bestimmte Mediengattung getroffen wurde.
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW kontrolliert die Auflagenhöhe und Auflagenstruktur von Werbeträgern. Die IVW-Zahlen, Zeitungen und Zeitschriften betreffend, werden quartalsweise in den Auflagenlisten veröffentlicht.
Alle Formen publizistischer Gestaltung (schreiben, fotografieren, redigieren) im Dienst von Presse, Funk oder Fernsehen.
Redaktionell verantworteter Kontext, der nach professionellen journalistischen Standards erstellt, geprüft und veröffentlicht wird. Er unterscheidet sich deutlich von nutzergenerierten oder automatisierten Inhalten und bietet ein sicheres, glaubwürdiges Werbeumfeld.
Auch „Boulevard-Zeitung“ genannt. Tageszeitung, die ausschließlich im Einzelverkauf vertrieben wird, also durch den Zeitungseinzelhandel (z. B. Kiosk).
Regelmäßig Lesende. Bei Zeitschriften und Zeitungen Leser*innen, die von zwölf aufeinander folgenden Ausgaben mindestens zehn lesen.
Summe aller Klicks auf ein Werbemittel, inklusive Verlinkungen in Prospekten und E-Paper-Interstitials.
Eine kostenlose Wochenzeitung ist ein regelmäßig erscheinendes Printmedium, das einmal pro Woche ohne Kaufpreis an Haushalte verteilt wird. Sie finanziert sich überwiegend durch Anzeigen und enthält meist lokale Nachrichten, Serviceinhalte und redaktionelle Beiträge.
Ein grafischer Entwurf. Er zeigt in einer Zeichnung, wie die Bestandteile z. B. einer Anzeige (Foto, Überschrift, Fließtext, Markenzeichen) oder auch eine ganze Seite angeordnet sind.
Die gesamte Zeit, die jemand in einer Zeitung oder Zeitschrift liest oder blättert. Das können also auch mehrere Lesevorgänge sein.
Maß für die Tiefe und Dauer der Nutzung redaktioneller Inhalte. Zeitungen zeichnen sich durch hohe Leseintensität aus, die zu einer besonders bewussten Wahrnehmung von Inhalten und Anzeigen führt.
Die Fehldrucke von Zeitungen und Zeitschriften, die in der Anlaufphase der Druckmaschinen entstehen. Die Makulatur gelangt nicht zur Auslieferung, sondern wird vernichtet.
Im Unterschied zur › Werbeagentur eine Agentur, die sich auf die Beratung in der Werbeträger-Auswahl sowie auf die Mediaplanung und Abwicklung spezialisiert. Bei größeren „Full-Service“-Agenturen auch oftmals eine integrierte Abteilung innerhalb der Agentur.
Die Mediaplanung beschreibt die Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am meisten entsprechen und die Bestimmung des optimalen Media-Mix miteinbezieht. Dafür werden Techniken wie die Erfahrungswerte des Mediaplaners oder zu hoch formalisierte Media-Selektion-Programme und Optimierungsmodelle angewandt. Ziel der Mediaplanung ist die Aufstellung eines Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget die maximal effiziente Wirkung erreicht.
Vielfalt unabhängiger Medienangebote und Perspektiven innerhalb eines Mediensystems. Sie ist Voraussetzung für Meinungspluralismus, demokratischen Diskurs und eine informierte Öffentlichkeit.
Abgestimmte Nutzung mehrerer Kommunikationskanäle zur konsistenten Markenführung.
Anzahl der Personen, die mindestens einmal mit einem Werbeträger erreicht werden.
The Nielsen Company (Germany) GmbH. Internationales Marktforschungsinstitut mit deutschem Firmensitz in Frankfurt/Main und einer Niederlassung in Hamburg (Nielsen Media Research, ehemals A. C. Nielsen Werbeforschung S + P), spezialisiert auf Handelsforschung. Seine laufenden Panel-Erhebungen im Fach- und Lebensmittelhandel liefern Informationen über den mengen- und wertmäßigen Absatz von Warengruppen, Marken und Sorten, über die Marktanteile verschiedener…
Die Marktforschungsgesellschaft Nielsen hat die Bundesrepublik in sogenannte Nielsen-Gebiete eingeteilt, die die Bundesländer in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zusammenfassen. Die einzelnen Nielsen-Gebiete sind: Nielsen I: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen Nielsen II: Nordrhein-Westfalen Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Nielsen IIIb: Baden-Württemberg Nielsen IV: Bayern Nielsen V: Berlin Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Nielsen VII: Thüringen, Sachsen.
Neben Berliner Format und Rheinischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseiten-Formate. Die Seite ist 570 mm hoch, 400 mm breit (Satzspiegel 528 mm hoch, 371 mm breit).
Bereitstellung von Video- oder Audioinhalten über das Internet unabhängig von klassischen Distributionswegen.
Die Panorama-Anzeigen werden über den Bundsteg gedruckt. Das Motiv kann über eine volle Doppelseite bis maximal zum Satzspiegel angelegt werden.
Zugangsmodell für digitale journalistische Inhalte, bei dem Nutzer*innen ganz oder teilweise zahlen. Unterschieden werden u. a. harte, weiche und Freemium-Paywalls. Paywalls stärken die Refinanzierung von Qualitätsjournalismus.
Datengetriebenes Marketing mit Fokus auf messbare Reaktionen wie Klicks oder Conversions.
Neben Aktualität, Universalität und Publizität (Öffentlichkeit) eines der kennzeichnenden Merkmale der Zeitung. Periodizität steht für die Erscheinungsweise in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.
Oberbegriff für Zeitungen, Anzeigenblätter und Zeitschriften. Im Unterschied zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ist die Presse in der Bundesrepublik privatwirtschaftlich organisiert. Die Pressefreiheit wird im Grundgesetz der Bundesrepublik garantiert.
Grundrechtlich geschütztes Prinzip, das die freie Berichterstattung, Meinungsäußerung und Informationsbeschaffung garantiert. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für unabhängigen Journalismus und demokratische Gesellschaften.
Bezeichnung eines bestimmten Gebietes, das zwar über das Lokale hinausgeht, aber keine bundesweite Verbreitung erreicht.
Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare, die vom Handel nicht verkauft worden sind und an den Verlag zurückgesandt werden.
Ergänzendes Vertriebsangebot, das eine vollständige Haushaltsabdeckung im Beilagengeschäft ermöglicht: Parallel zur Belegung des Zeitungstitels wird die Beilage im Verbreitungsgebiet – in der Regel durch Tageszeitungszusteller – direkt in die Briefkästen der Nicht-Abonnenten-Haushalte geliefert.
Neben Berliner Format und Nordischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungs-Formate: Die Seite ist 510 mm hoch, 350 mm breit (Satzspiegel: 492 mm hoch, 320 mm breit).
Ausspielung eines Werbemittels über ein Netzwerk mehrerer Websites ohne feste Platzierung.
Der Teil einer Zeitungsseite, der für den Druck genutzt werden kann. Rings um den Satzspiegel bleibt ein nicht bedruckbarer Papierrand.
Redaktioneller Sonderteil zu regelmäßig wiederkehrenden Themen (z. B. „Senioren aktuell“, „Bauen & Wohnen extra“) oder besonderen Anlässen (z. B. „175 Jahre Stadtsparkasse“), der in eigenständiger Gestaltung als Beilage oder integrierte Zeitungsseite mit dazugehörigen Anzeigen erscheint.
Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und für den Anzeigenteil unterschiedlich.
Eine Anzeige, die entweder nur die Satzspiegelhöhe (Streifen über Blatthöhe) oder nur die Satzspiegelbreite (Streifen über Blattbreite) ausnutzt. Beim Streifen über Blatthöhe im redaktionellen Teil steht der Text neben der Anzeige, beim Streifen über Blattbreite steht er darüber.
Im Rahmen der Werbeplanung zeigt ein Streuplan, wie die einzelnen werblichen Maßnahmen verteilt werden. Das heißt, zu welchem Zeitpunkt, in welchen Medien welche Werbemittel eingesetzt werden.
Das Maß, in dem eine werbliche Botschaft Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören.
Zielgerichtete Ausspielung von Werbung nach geografischen, demografischen, technischen oder inhaltlichen Kriterien.
Es ist meistens möglich, › Beilagen oder Anzeigen nur in einer Teilausgabe einer Zeitung zu schalten.
Ein räumlich begrenztes Gebiet, in dem ein neues Produkt zunächst nur zu Testzwecken eingeführt wird. Im Testmarkt wird beobachtet, wie der Handel und die Verbraucher das Produkt aufnehmen, wie die Verbraucher auf die Werbung reagieren und in welchem Maße sie das Produkt kaufen. Je nach Testmarkt-Ergebnis können Produkt und Werbung noch verändert werden, bevor die…
Spalte in der senkrechten Aufteilung des redaktionellen Teils einer Zeitung. Die Textspalte ist meist breiter als die Anzeigenspalte.
Über eine Region hinaus (d. h. im gesamten Bundesgebiet) verbreitete Abonnement-Zeitung. Als überregionale Abo-Zeitungen in der Bundesrepublik gelten die „Frankfurter Allgemeine“, die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, die „Frankfurter Rundschau“, „Neues Deutschland“, das „Handelsblatt“ und die „tageszeitung“.
Das redaktionelle Angebot einer Zeitung oder Zeitschrift, in der eine Anzeige erscheint. Das richtige redaktionelle Umfeld kann die Beachtung einer Anzeige positiv beeinflussen. Zum Beispiel die Beachtung einer Automobil-Anzeige auf der Automobil-Seite.
Ein kennzeichnendes Merkmal der Zeitung: Sie ist nicht auf bestimmte Themen begrenzt.
Von der IVW erstellte geographische Analyse, mit der untersucht und dargestellt wird, welche Auflagenanteile welcher Tageszeitungen in welchen Kreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik verbreitet sind. Die Verbreitungsanalyse, die innerhalb der Kreise noch einmal nach Orten mit mindestens 3.000 Einwohnern und mehr untergliedert, weist darüber hinaus für alle Unterteilungen die Zahl der Haushalte und…
Zusätzlicher Wirkungsbeitrag, der entsteht, wenn Werbung in glaubwürdigen, journalistisch verantworteten Medien erscheint. Der Vertrauensbonus kann die Akzeptanz, Erinnerung und Markenwahrnehmung positiv beeinflussen.
Geplante Abfolge von Videoanzeigen über mehrere Kanäle mit klar definierten Zielen.
Sichtbarkeit eines Werbemittels im sichtbaren Bereich des Browsers gemäß IAB-Standard.
Dienstleistungsunternehmen, das für seine Auftraggeber die Realisierung werblicher Aufgaben übernimmt. Für die betreute Firma oder Marke werden meist sämtliche werblichen Maßnahmen durchgeführt. Die Leistungspalette von Werbeagenturen reicht häufig von konzeptionellen (auch Marketing-)Überlegungen über die kreative Gestaltung (Texte, grafische Entwürfe, Drehbücher) bis zur Herstellung der Produktionsmittel (Reinzeichnung, Fotografie und Druckvorlagenherstellung) sowie zur Mediaplanung und -abwicklung.
Die finanziellen Mittel, die für alle werblichen Maßnahmen oder eine einzelne Kampagne zur Verfügung stehen. Aus dem Werbeetat müssen im Wesentlichen finanziert werden: Konzeption und Gestaltung, Produktion, Druck und Media-Einsatz.
Vom Verlag unentgeltlich verteilte Exemplare für Personen, die als Bezieher oder Inserenten gewonnen werden sollen.
Das Mittel, durch das eine werbliche Botschaft ausgedrückt wird. Werbemittel sind: Anzeigen, Funk- und Fernsehspots, Plakate, Broschüren usw.
Im Unterschied zum Werbeträgerkontakt der tatsächliche Kontakt einer Person mit der werblichen Aussage, zum Beispiel mit einer Anzeige oder einem Spot.
Das Medium, das Werbemittel zum Empfänger transportiert. Zeitungen, Anzeigenblätter, Offertenblätter und Zeitschriften sind Werbeträger für das Werbemittel Anzeige. Funk- und Fernsehen sind Werbeträger für das Werbemittel Spot. Großflächen sind Werbeträger für das Werbemittel Plakat.
Im Unterschied zum Werbemittelkontakt der Kontakt einer Person mit dem Werbeträger, in dem die werbliche Aussage enthalten ist: Zum Beispiel mit der Zeitung, in der die Anzeige veröffentlicht ist.
Das Maß, in dem sich bei Personen, die mit einer werblichen Botschaft Kontakt hatten, Einstellungen, Kenntnisse oder Verhalten ändern.
Dienstleistungsunternehmen (meist Werbeagenturen), die gegen eine Vergütung (Provision) Anzeigenaufträge für Dritte an Werbeträger vermitteln. Die von den Verlagen an die Werbungsmittler gezahlte Provision beträgt in der Regel 15 % vom Anzeigen-Netto-Preis (Anzeigenpreis minus Nachlass).
Prozentualer Anteil einer Zielgruppe, die eine bestimmte Kontaktdosis aufweist.
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Mitglieder sind Verbände (keine Einzelfirmen), die an der Werbung in der Bundesrepublik mitwirken und/oder interessiert sind.
Ein Printmedium definiert durch aktuelle und universelle (also thematisch nicht begrenzte) kontinuierliche Berichterstattung. Zeitungen können unterschieden werden: a) nach der Vertriebsart: Abonnement-Zeitungen, Kauf- oder Boulevard-Zeitungen b) nach dem Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional (national) c) nach der Erscheinungsweise: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen.
a) Nachschlagewerk mit kartografischer Darstellung der Verbreitungsgebiete der Zeitungen inkl. der verkauften Auflagen am Ort der IVW-Verbreitungsanalyse. b) Kartographisches Planungsprogramm zur Darstellung der Zeitungs-Verbreitungsgebiete, zur Zielgebietsdefinition und zur kartografischen Darstellung von Leistungswerten in Zusammenarbeit mit ZIS.
Kennzahl zur Beschreibung der Vielfalt und Verfügbarkeit von Zeitungsangeboten in einem Gebiet. Eine hohe Zeitungsdichte steht für starke regionale Verankerung und breite Informationsversorgung.
Für Kunden und Agenturen Zeitungsplanungsprogramm zur Auswertung, Planung und Kalkulation von Zeitungs-Werbung.
ZIS ist ein Zeitungs-Informationssystem, in dem alle Anzeigenbelegungseinheiten mit einer eindeutigen sechsstelligen Nummer identifiziert werden. Der sog. ZIS-Schlüssel wird in allen Zeitungsdaten und Mediadaten geführt und ermöglicht eine reibungslose Zuordnung der Ausgaben.
Die Struktur einer Nutzerschaft (wie z. B. Leserschaft einer Tageszeitung) nach Merkmalen.
Grad, mit dem ein Messinstrument bei wiederholter Anwendung konsistente Ergebnisse liefert.
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